Sandspiel-Coaching

Sandspieltherapie_1

Beim „Spiel im Sand” wird ein persönliches Thema in einem Tisch-Sandkasten aufgebaut. Ergänzend zur haptischen Erfahrung des Formens kommen verschiedene Natur-Materialien, Figuren und Gegenstände zum Einsatz.

Als Übersetzung des inneren Erlebens entsteht eine „Welt im Kleinen”, in der spielerisch Alternativen ausprobiert und nicht gesehene Aspekte entdeckt werden können. Das sinnliche Tun und die Symbolkraft der Bilder regt das Unbewusste auf sanfte Weise an. Der Klient, die Klientin behält durch die Verlagerung des Themas ins „Außen” die Kontrolle darüber, wie sehr und an welcher Stelle das Entdeckte vertieft, oder eher oberflächlicher bearbeitet werden soll.

Es entstehen Bilder, die als persönliche Symbole und Geschichten weiterleben oder im Coaching weiter genutzt werden. Geeignet sind Beziehungs- und Selbst
entwicklungs-Aufgaben oder Schwierigkeiten bei denen man vermutet nicht weiter zu kommen, weil man eventuell etwas Wichtiges übersieht.

Sandspiel-Coaching können Sie als Einzelsitzung oder im Rahmen eines umfassenderen Coachings nutzen.
Fotos zu „Sandspiel-Coaching“

Ursprünglich geht das „Spiel im Sand“ zurück auf C.G. Jung, der in Mittagspausen am Strand des Züricher Sees bauend, seine Gedanken ordnete und Phantasien Ausdruck verlieh. Auf seinen Theorien (aktive Imagination, analytische Traumdeutung, Archetypenlehre) aufbauend, entwickelte Dora Kalff die analytische Sandspieltherapie, bei der die Analysanden (Klienten), Serien von aufeinanderfolgenden Sandbildern produzieren, die im Nachgang von der Analytikerin gedeutet werden.

Im Unterschied dazu ist die von mir angewandte Methode aus der systemischen Spieltherapie und der Gestalttherapie abgeleitet. Im Dialog mit dem Coach werden direkt in den von der Klientin erstellen Bildern, Veränderungen erzeugt und neue Variationen der Geschichten erzählt. Ziel ist es, Unterschiede zu erzeugen, Blockaden zu umgehen und die Selbstorganisation der Psyche wieder in Gang zu setzen. Dies geschieht im Dialog zwischen Coach und Klientin, wobei die Deutungshoheit über die Sandbilder letztlich immer bei der Klientin liegt. Aufgabe des Coach ist, den Prozess in Gang zu halten und zu anderen Erzähl- und Darstellungsvarianten zu inspirieren. Gegebenenfalls kann aus dem Sandspiel heraus zu anderen Methoden gewechselt werden.

Eine Beschreibung der „narrativen systemischen Spieltherapie“ in der Kinder- und Jugendlichentherapie finden Sie in dem Buch „Geschichten im Sand“ von Wiltrud Brächter.

Sandspiel-Coaching

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